DoSe in der Rose

Bei der Donnerstagssession in der Goldenen Rose (DoSe in der Rose) in Halle, am 2. Mai war das Haus gut gefüllt und so machte uns die ganze kurz eingerührte Soße sehr viel Spaß. Wir sind als Opener für die Session für Salt Rain eingesprungen, die aus guten Gründen kurzfristig absagen mussten.

Vielen Dank nochmal für den tollen Abend mit der tollen Stimmung.

Der Hafenmeister in Halle

Salt Rain Hafenmeister 2019

Unsere letzte geschlossene Gesellschaft, die wir bespielten, war gestern im Hafenmeister. Und wieder eine toller Gig. Eine großartige Location, großartige Leute und eine Megastimmung. Es ware ein phantastischer Abend, auch wenn der Gig gesundheitlich unter sehr schlechten Sternen Stand. Schlussendlich haben wir es geschafft, unser Programm innerhalb von acht Tagen auf eine Dreierbesetzung umzusatteln, weil Felix verhindert war. Kurz vor der Ziellinie hat es noch Stefan ins Straucheln gebracht … Aber letztenendes ging alles gut.

Vielen Dank für diesen gelungenen Abend

Wieder da mit neuer Besetzung

Wir melden uns nach einem arbeits- und erreignisreichen Jahr wieder zurück.

Nachdem das Jahr 2017 mit einem abgesagten Konzert geendet hatte, begann das Jahr 2018 mit einer weiteren Absage, die wir dann zum Anlass genommen haben, im Proberaum nochmal loszulegen.

Wir haben unser ganzes Material begonnen zu überarbeiten. Seit Juni ist Sven leider nicht mehr in der Band, der seit 2015, also von Anfang an, dabei war.

Kurz darauf sind Frank an den Drums und Felix am Bass eingestiegen und Stefan hat auf die Leadgitarre gewechselt. Das hieß für uns, alles nochmal von vorn. Und nun, am vergangenen Wochenende, hatten wir unsere Taufe auf einer wunderbaren Geburtstagsparty hier in Halle, bei der wir unser erstes kleineres Set aufführen konnten. Und was sollen wir sagen: Es hat wirklich außerordentlich viel Spaß gemacht.

Wir freuen uns auf weitere Auftritte in diesem Jahr.

Bis bald Ihr Lieben,

Euer Salt Rain

Gespräch bei Radio Corax nachhören

Am vergangenen Montag, war ich bei Radio Corax zum Gespräch über mein Buch „Hier komm‘ ich – Bahnfahren & andere Zerreißproben“ eingeladen. Das Interview kann man hier nachhören.

Ich habe mich sehr über die Einladung gefreut und es war auch tatsächlich ein schönes Gespräch. Nur leider hört man es mir an, dass ich ein bisschen übernächtigt gewesen bin. Dennoch wünsche ich viel Spaß beim Nachhören.

http://lokal.radiocorax.de/bahnfahren-und-andere-zerreissproben/

Vielen Dank an Radio Corax

Der Flexibilitätstest

Intellektuelle Stimulation ist äußerst wichtig für die Vitalfunktionen des Gehirns. Dazu gehört auch die stete Prüfung der Flexibilität. So kam die Bahn auf die Idee, die S-Bahn, die stets von Gleis 1 fährt – oder soll ich fuhr sagen – nun vom Sondergleis 1a fahren zu lassen. Wer den Bahnhof in Halle kennt, wird wissen, wovon ich rede. Aber für alle anderen sei gesagt, er ist nicht durch einfaches Umdrehen und Zwei-Meter-Gehen auf die andere Seite der Plattform zu erreichen. Stattdessen sieht man perfiderweise über das leere eigene Gleis auf die gewünschte S-Bahn, ohne zu wissen, dass es die ist, die dazu bestimmt ist, einen aus der morgendlichen Winterkälte vom zugigen Bahnsteig in ihre wohlige Wärme beplüschter Sessel aufzunehmen und in das gut beheizte Büro zu transportieren. Und während man sich darüber ärgert, dass die eigene Bahn noch nicht einmal am Horizont zu sehen ist, schaut man neidisch verträumt der so lang betrachteten Bahn mit all den Menschen darin – von denen manche einen mit weit aufgerissenen Augen anstarren und sich mehr oder weniger aufgeregt und amüsiert unterhalten, während sie ihre Blicke immer wieder auf mich und die anderen beiden hier auf dem Bahnsteig werfen – beim Ausfahren nach und erblickt am Ende des Zuges ein Leuchtschild, das erstaunlicherweise alle Buchstaben und Zahlen in der korrekten Reihenfolge geordnet zeigt, die die eigene Bahn zeigen sollte „S3 L – Connewitz“ und verspürt plötzlich tiefe Trauer über die wertvollen Minuten, die man unnötig zu früh aufgestanden ist und zu lange hier noch herumstehen werden muss. Sicher, der geübte Blick hätte auf der Anzeigetafel auf dem Bahnsteig die auf blauem Hintergrund in einem fetten weißen Block hervorgehobene Zusatzinformation „Fährt heute von Gleis 1a“ lesen können. Sicher hätte das einfache, nicht in Gedanken und Überlegungen versunkene Gemüt die wiederholten Lautsprecherdurchsagen mit dem selben Hinweis und dem Signalwortzusatz „Achtung“ hören können. Aber der eingefleischte, der professionelle, der Vollblutpendler guckt, liest und hört nicht. Er weiß. Und dieses Wissen kann auch seinen Preis haben. Und der Preis, den ich an diesem einen Morgen zahlte war, dass ich zusammen mit den beiden anderen Profis zum Gespött der gut gefüllten und höchst amüsierten Bahn geworden bin, die gerade abfuhr und weitere 20 Minuten in der Kälte warten durfte.

Nach einigen lockeren professionellen Gesprächen mit Schaffnern stellt sich heraus, dass das Gleis 1a wohl jetzt immer genutzt werden soll. Aber ich bin lernfähig, denn seit jenem Tage traue ich niemandem mehr und schaue, sobald ich am Bahnhof ankomme, auf die Anzeigetafel und halte Ausschau nach eben dieser Zusatzinformation und zeige mich jovial, indem ich borniert und stur auf Gleis 1 zulaufende Ignoranten darauf hinweise, dass die Bahn vom Sondergleis 1a fährt. Nach einer Weile bemerke ich, dass die Anzeigetafel am Aufgang zum Gleis defekt ist und beobachte über einen gewissen Zeitraum, dass die Bahn augenscheinlich ähnlich zähe Entscheidungsprozeduren zur Vergabe der Verrichtung solcher Reparaturarbeiten zu haben scheint wie die städtische Verwaltung, was dazu führt, dass diese für uns alle so wichtige Anzeigetafel in ihrem defekten Zustand verbleibt. Aber wir wissen ja jetzt alle, dass die S-Bahn vom Sondergleis 1a fährt und gehen geschickt, gekonnt, weltmännisch und ohne zu zögern zum Gleis 1a. Läuft. Und während ich heute wie nun schon seit mehreren Tagen auf dem dem Sondergleis 1a zugehörigen Bahnsteig stehe und mich freue, wie ich allwissend die Bahn und ihre Abfahrtspläne kenne, dass ich selbst anderen als Informationssäule dienen kann, ertappe ich mich bei dem Gedanken, dass die Bahn heute ganz schön spät dran ist und dass die Leute da drüben auf der anderen Seite auf Gleis 1 mich ganz schön doof anglotzen. Und als deren Bahn losfährt, spüre ich Neid in mir aufsteigen. Ich schaue der Bahn sehnsüchtig hinterher und muss die am Ende des Zuges angebrachte Leuchtschrift mit der auch für meine Bahn relevanten, kompletten und korrekten Zeichenfolge „S3 L – Connewitz“ lesen. Ein kurzes Zucken durchfährt mich, das mich einen nach Sicherheit suchenden Blick auf die Anzeigetafel werfen lässt, um zu sehen, dass da nichts geschrieben steht. Nichts. Ich bin durchgefallen. Versagt am Flexibilitätstest der Bahn. Am frühen Morgen. Was soll dieser Tag noch bringen? Ich bin wieder in meine Anfänge als Pendelazubi zurückkatapultiert. Sei wachsam, Junge. Sei wachsam. Und lerne.

 

Kleine Entschädigung für Rockpoolausfall heute abend

Salt Rain Live Petersberg 2017

Ja, wir wissen Ihr seid traurig. Aber wir sind immer einmal mehr enttäuscht als Ihr, dass der SALT RAIN heute nicht in da house ist. Als kleine Entschädigung für den ausgefallenen Gig im Rockpool haben wir uns gedacht, dass wir Euch einen kleinen Mitschnitt unseres Auftritts auf dem Petersberg im September zur Verfügung stellen, damit Ihr Euch an uns erinnern könnt … heul. Heute Abend hätte bestimmt auch so gut werden können, wenn nicht noch besser, denn Salt Rain haben neue Songs, auf die wir gieren sie Euch vorzustellen. Aber das muss nun warten.

Cleaner ist einer der ersten Songs, die wir vor dreieinhalb Jahren als Salt Rain, damals noch Peter’s Hill, sich gegründet haben als Startmaterial genutzt haben. Heute gehört er bei fast jedem Gig dazu. Leider ist hier nur ein Teil des Songs zu hören.

Der folgende kurze Videosmitschnitt wurde uns von einem Publikanten zugespielt. Vielen Dank an den edlen Spender!

Falls Ihr Euch noch weitere Live-Mitschnitte von uns angucken und anhören wollt, könnt Ihr auf YouTube einfach gucken oder hier bei uns auf saltrain.de/video/ vorbeischauen.

So long liebe Freunde und bis zum nächsten mal

Let’s Rock

Spatzen pfeifen von Dächern: Salt Rain goes social

Salt Rain Band Halle

Es kam wie es kommen musste. Der Druck der Öffentlichkeit hat uns dazu gebracht, über unseren Schatten, sich nur auf SMS und Telefonie zu beschränken, zu springen und nun neben diesem Facebook, von dem alle reden einen weiteren Social Media Kanal zu belasten. Und kaum dass wir diesen Schritt getan haben pfefien es die Spatzen von den Dächern: „Salt Rain Goes Social“.

Kurz um: Auch wir sind jetzt auf Twitter. Und überraschenderweise gibt es noch nicht viel von uns dort zu lesen, also eher gar nichts, aber das kommt noch. Also wer auch immer Twitter nutzt und sich für uns interessiert, ist herzlich eingeladen, uns dort zu folgen. #SpreadTheWord und sagt Euern Freunden Bescheid. Noch haben wir lediglich keine Follower – wir sind schließlich erst seit gestern auf Twitter – vielleicht werden es ja in den nächsten Jahren ein oder zwei mehr. Ein Experiment.

Solange könnt Ihr unsere Neuigkeiten hier auf saltrain.de oder auf unserer Facebookseite facebook.com/saltrainband lesen.

Bis zum nächsten mal und let’s keep on rocking!